Wiener Innenstadt


„Gaudeamus igitur“
Spaziergang durch das alte Universitätsviertel mit Jesuitenkirche

Das alte Universitätsviertel ist ein weitläufiger, Gebäudekomplex im ersten Bezirk der zum Großteil aus dem 17. Jahrhundert stammt. Dieser wurde an der Stelle des Herzogskollegs (Collegium Ducale) aus dem 14. Jahrhundert errichtet. Heute ist hier unter anderem die Akademie der Wissenschaften untergebracht. Ein barocker Höhepunkt der Führung ist die Besichtigung der Universitätskirche (Jesuitenkirche), deren einzigartigen Fresken von Andrea Pozzo gemalt wurden. Wir befassen uns aber auch mit der gesamten Geschichte des Viertels und sehen auch das Haus in der Bäckerstrasse „Allwo der Wolf und die Kuh“ am Brette spielt und das Basiliskenhaus.

„Luziferl und Spirifankerl“, Sagenführung im alten Wien – Führung für Erwachsene und Kinder

An jeder Ecke und in jeder Gasse Wien´s gibt es eine Sage. Vor allem im Bereich von St. Stephan. Wir begeben uns auf die Originalschauplätze der Sage des Stock im Eisen, Zahnwehherrgott, Basiliskenhaus und zum lieben Augustin.

Von Mönchen und Gerbern. Lebenswelten im mittelalterlichen Wien

Für das mittelalterliche Wien braucht man ein wenig Vorstellungskraft, denn es ist aus dieser Zeit nicht mehr viel erhalten. Daher nehmen wir Sie gerne mit auf eine Spurensuche dieser Zeit. Wo lebten eigentlich die Babenberger und woher wusste man wie spät es ist? Wie lebten die oberen Klassen und wie das einfache Volk? Ein unterhaltsamer Spaziergang durch Wien, bei dem neben der Geschichte auch das Alltagsleben im Mittelalter nicht zu kurz kommt.

Graben Intensiv

Der Graben gehört bis heute zu den wichtigsten Straßen Wien`s. Im Mittelalter war es einer der Marktplätze auf dem die Brotbänke zu finden waren. Der Graben war aber auch die wichtigste Repräsentationsstraße, zum Beispiel bei Fronleichnamsprozessionen oder der Erbhuldigung. Wir betrachten gemeinsam die Fassaden der wunderschönen Häuser wie das Ankerhaus und das Palais Bartollotti- Partenfeld. Wo wohnte Mozart am Graben, und haben Sie schon einmal ganz genau die Pestsäule betrachtet?

„Wien Modern“ & Modernes Wien

Kennen Sie die Wanzenburg von Plecnik und den Orendihof von Baron? Diesmal begeben wir uns auf Spurensuche der modernen Architektur von der Postsparkasse bis zum Hochhaus in der Herrengasse.

Die Jesuitenkirche

Die Kulturlandschaft Zentraleuropas ist nachhaltig durch die Formen barocker Frömmigkeit geprägt worden. Auch die Orden nahmen schnell die neue Baugesinnung des Barocks auf. Wir gehen auf den Übergang des Mittelalters und der Renaissance in diese barocke Zeit näher ein- wie kam es dazu, dass Menschen Gebäude bauten, die „den Himmel auf Erden“ repräsentierten? Was können wir in den Deckenfresken erlesen und wieso orientierten sich die Architekten an Theaterinszenierungen. Ein Faszinosum in diese Zeit eintauchen zu dürfen, die unsere Kultur bis heute nachhaltig prägt.

„Sittengeschichte Wiens“

Wir begeben uns auf einen humorvollen Rundgang durch die Jahrhunderte auf den Spuren des „sündigen Wiens“. Von den Bordellmünzen der Römer bis zu den ausschweifenden Festen der Adamistenbälle und des Wiener Kongresses. Sie erfahren von der Keuschheitskommission Maria Theresias und wir wandeln auf die Spuren Casanovas. Wir spazieren über den Hüstel- und Schnepfenstrich und hören erstaunliches über Grabennymphen und Fensterhennen. (Jugendfrei)

„Von Oliosuppe und Kaiserschmarrn“ – Tafeln wie der Kaiser

Die Wiener Küche am Hof war beeinflusst von den multikulturellen Einflüssen des Reiches. Welche Spezialitäten brachten Eleonore von Portugal und Maria von Burgund vor 500 Jahren nach Wien? Wie lauteten die Benimmregeln am Tisch im 13. Jahrhundert undwas ist die Wiener Auster? Lassen Sie sich überraschen, denn bei einigen Speisen ist man heute dankbar, dass man diese nicht mehr essen muss.

Führung durch Teile der Hofburg und inklusive Besichtigung der Hofsilber- und Tafelkammer

Liebesg’schichten & Heiratssachen am Wiener Hof

Im Lauf der fast 650-jährigen Geschichte der Habsburger haben sich so manche Skandale ereignet – die trotz Zensur und aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch oft nach außen drangen und von der Bevölkerung – meist hinter vorgehaltener Hand – weitererzählt wurden. Einiges hat im Laufe der Geschichte an Brisanz verloren, anderes ist nach wie vor interessant, amüsant, erstaunlich oder eben skandalös.